Yoga

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Hatha-Yoga im TVV

Das hier angebotene Hatha-Yoga hat keineswegs etwas mit Akrobatik zu tun und Ziel ist es auch nicht, komplizierte Körperhaltungen einnehmen zu können. Jeder Mensch ist individuell und wird angeleitet die Asanas nach seinen individuellen Möglichkeiten auszuführen. Es bedarf keiner besonderen körperlichen Fähigkeiten, um Yoga zu praktizieren.
Es gibt viele verschiedene Yoga-Richtungen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Das hier angebotene Hatha-Yoga zählt zu den bekanntesten Yoga-Arten. Der Hatha Yoga ist der körperorientierte Teil des Yoga, wobei „Power-Yoga“ hier nicht gemeint ist.

“Ha” heißt “Sonne”, “Tha” heißt Mond“. Hatha Yoga ist also die Harmonisierung der beiden Grundenergien in unserem System, der aktivierenden, wärmenden und der aufbauenden, kühlenden Energie.
Es beinhaltet meist statische Körperhaltungen (Asanas), Pranayama (kontrollierte Atemführung) und verschiedene Arten der Entspannung.

Hatha Yoga sieht den Menschen als Ganzes. Hatha Yoga richtet sich daher nicht nur an den physischen Körper, sondern auch an den Geist und die Seele.
Ergänzt werden die Stunden durch Yin-Yoga bei dem die Faszien trainiert werden.

Unser Dauerangebote:
Dienstag, 8:45-10:30 Uhr, Bassental (Yoga für SeniorInnen)
Dienstag, 18:45-20:30 Uhr, Sporthalle GS an der Heide
(Diese Gruppe ist geprägt von berufstätigen, männlichen Teilnehmern und solchen, die dem Burn-Out vorbeugen wollen und ihren Rücken kräftigen.)

Bitte nehmen Sie vorab Kontakt auf mit:
Britta Neumann, Yoga-Lehrerin Telefon: 040 / 64 88 88 16

Alle Gruppen sind Dauerangebote des Vereins und können daher nur durch Vereins­mitglieder besucht werden. Für alle Gruppen wird ein Zusatzbeitrag von monatlich 5,– EUR zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag erhoben, die zusammen mit dem Mitgliedsbeitrag vom Verein eingezogen werden.

 


Yoga hat viele positive Wirkungen
und kann helfen den Heilungsprozess zu unterstützen und eine medizinische Behandlung sinnvoll ergänzen. Trotzdem kann es Situationen geben, in denen vorher mit einem Arzt abgeklärt werden sollte, ob für Sie Yoga geeignet ist.

Wann sollten Sie vorher einen Arzt aufsuchen?

Vor Beginn Ihrer Yoga-Praxis sollten Sie ihren Arzt befragen, falls Sie betroffen sind von:

  • anhaltenden und/oder starken Rückenschmerzen (Bandscheibenschaden, Ischias, Hexenschuss, etc.)
  • starken Nackenschmerzen (Schleudertrauma, etc.)
  • Entzündungen im Körper
  • hohem Blutdruck und Schilddrüsenüberfunktion
  • Operationen, die innerhalb der letzten 12 Monate waren
  • Schwangerschaft
  • schweren Depressionen, Ängsten oder Panikzuständen und Zwängen
  • bei schweren Essstörungen

Nur sehr vorsichtig üben oder vielleicht auf die Yoga-Stunde verzichten sollten Sie, wenn

  • Sie unter einem Virusinfekt oder fieberhaften Erkrankungen leiden
  • Bei Einnahme von Antibiotika
  • Bei extremer Erschöpfung
  • Bei starken Menstruationsblutungen, da die Asanas die Blutungen verstärken können

Grundsätzlich gilt jedoch, dass Sie in der Yoga-Stunde immer auf Ihren Körper achten sollten, d.h. ihn nicht in Positionen zwingen, wenn sie spüren, dass sie ihnen nicht gut tun.

Damit der Yoga-Unterricht für Sie angenehm wird, sollten sie folgende Regeln beachten:

  • Bitte keinen Schmuck tragen, z.B. Ringe, Uhren.
  • Möglichst zwei Stunden vorher nichts belastendes mehr Essen.
  • Nicht zu ehrgeizig sein, die eigenen Grenzen erkennen und die Schmerzgrenzen nicht überschreiten.
  • Die Wirbelsäule aufrecht halten.
  • Während der Asanas: atmen!
  • Durch die Nase ein- und ausatmen.
  • In einer achtsamen Haltung üben.
  • Während der Menstruation sollte nicht oder nur mit viel Vorsicht geübt werden.

Yoga ist eine jahrtausendealte indische Lehre vom Leben, die vor allem auf Erfahrungen beruht. Sie wurden vor ca. 2500 Jahren zum ersten Mal in Schriftform niedergelegt.

Yoga ist keine Religion, sondern ein Übungsweg und eine (Lebens-)Philosophie.
Der Yoga war zunächst ein Weg, den eigenen Geist zu erkunden und zu schulen. Erst im 6. Jh. n. Chr. wurde der Körper in die Übungspraxis einbezogen und es entwickelte sich ein ganzheitlicher Übungsweg. Mit den Übungen (Asanas) erwerben wir nicht nur Kraft und Flexibilität, sondern lernen gleichzeitig den Blick für unsere Bedürfnisse und Fähigkeiten schärfen. Wir erlangen dadurch Erkenntnisse über uns selbst, die es uns ermöglichen unser inneres Gleichgewicht zu finden. Dazu ist es notwendig, dass wir erkennen, wie Körper­reaktionen, Emotionen und Denken in uns zusammenwirken.

Es bedarf keiner besonderen körperlichen Fähigkeiten, um Yoga zu praktizieren. Jeder kann den Yogaweg wählen, egal ob jung oder alt, gesund oder krank, beweglich oder steif. Jeder macht das, was er kann, und zwar so gut, wie es jetzt eben geht.

Der Begriff „Yoga“ bedeutet Verbindung, Vereinigung von Körper, Geist (Gedanken) und Seele (Gefühle). Yoga verbindet uns mit dem Wesentlichen. Yoga verbindet Atem und Bewegung, Körper und Geist. Yoga heißt aber auch: verbunden sein mit diesem Moment und mit dem, was wir tun. Diese Haltung, in der wir vollkommen mit dem gegenwärtigen Moment verbunden sind, wird als „Achtsamkeit“ bezeichnet.

Ein Mensch, der eine Vorwärtsbeuge übt, konzentriert sich vielleicht total auf diesen Moment und auf diese Bewegung. Er bemüht sich den Punkt zu finden, an dem er sich nicht überfordert. Er praktiziert in diesem Moment in einer achtsamen Haltung Yoga.
Vielleicht dehnt er aber auch nur seine Muskeln und nutzt die Zeit, um ein Telefonat zu durchdenken. Dann praktiziert er einfach eine Vorwärtsbeuge.
Von außen lässt sich das nicht unterscheiden. Es geht um die innere Haltung.

Die Wirkungen des Yoga sind vielfältig. So verleiht eine aufrechte und gesunde Körper-haltung dem Menschen eine positive Ausstrahlung und wirkt sich ebenfalls positiv auf Hüftgelenke und Knie aus. Die Atmung kann ohne Einschränkungen fließen und das gesamte Lungenvolumen wird genutzt. Rückenschmerzen, die durch schlechte Körperhaltung oder zu langes Sitzen verursacht werden, können mit Yoga gelindert werden.
Durch Yoga werden aber auch die Muskeln gekräftigt und bewegt, was die Position der Knochen zueinander verändert und den Druck auf die beteiligten Organe verstärkt. Dies gleicht einer inneren Massage, die bewirkt, dass Ablagerungen von Muskeln und Gelenken abtransportiert werden und diese wieder frei beweglich sind.
Der Stoffwechsel wird angeregt und die Vorgänge in den Verdauungsorganen werden aktiviert.
Es können Kopfschmerzen gelindert werden durch die Streckung und das regelmäßige Training der Wirbelsäule. Hierdurch werden sowohl der Druck auf die Halswirbel gelöst als auch die Blutzirkulation verbessert und der Blutdruck reguliert.

Durch die Atemübungen werden nicht nur die Nasennebenhöhlen frei, die Atmung wird tiefer und rhythmisch, Hyperventilation und Asthma verbessern sich oder entstehen erst gar nicht.

Neben diesen vor allem körperlichen Wirkungen hat Yoga auch geistig, seelische Wirkungen, indem es den Geist zur Ruhe kommen lässt, positive Gedanken wieder entstehen und der Yoga-Praktizierende sich auf den Weg der Selbsterkundung macht.

Vielleicht sind sie auf meine Yoga-Angebote neugierig geworden und wir sehen uns in einem meiner Kurse wieder!

Ihre Britta Neumann

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